Mittelstands- und Wirtschaftsunion
Mehr Flexibilität bei geplanter Entlastungsprämie von 1.000 Euro gefordert

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion fordert bei der geplanten Entlastungsprämie für Beschäftigte in Höhe von 1.000 Euro mehr Flexibilität.

    Gitta Connemann in der 31. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Berlin, 28.04.2022
    Gitta Connemann (CDU). (Archivbild) (picture alliance / Geisler-Fotopress / Sebastian Gabsch / Geisler-Fotopre)
    Die Bundesvorsitzende Connemann warnte vor einem Scheitern. Sie sagte der Rheinischen Post, der Auszahlungszeitraum müsse bis 2027 verlängert und die steuer- und abgabefreie Regelung müsse ausgeweitet werden. Zudem betonte sie, das Geld dürfe für den Mittelstand und das Handwerk nicht zur Belastungsprämie werden. Viele Betriebe würden bereits am Limit arbeiten. Deswegen seien zusätzliche Zahlungen oft nicht leistbar.
    Die Entlastungsprämie soll es Unternehmen ermöglichen, ihren Beschäftigten eine steuerfreie Vergütung in Höhe von eintausend Euro auszuzahlen. Die schwarz-rote Koalition will so Verbraucher wegen der gestiegenen Energie- und Mobilitätskosten unterstützen.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.