Gesetzentwurf
Mehr Schutz für Opfer digitaler Gewalt

Opfer von digitaler Gewalt im Internet sollen künftig mehr Schutz erhalten.

    Stefanie Hubig (SPD), Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, äußert sich bei einer Pressekonferenz im Bundesjustizministerium zu aktuellen Themen, u.a. zu einem Gesetzentwurf zum besseren Schutz vor "digitaler Gewalt".
    Pressekonferenz von Bundesjustizministerin Hubig (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Bundesjustizministerin Hubig stellte in Berlin einen Gesetzentwurf vor, der Lücken im Strafrecht schließen soll und Opfern mehr Möglichkeiten gibt, sich zur Wehr zu setzen. Das Gesetz richtet sich gegen pornografische Deepfakes - also gefälschte Bildaufnahmen, die ohne Einwilligung der Betroffenen mit künstlicher Intelligenz erstellt werden. Die Ministerin sprach von einem Massenphänomen.
    Das Erstellen und Verbreiten von pornografischen Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden können. Derzeit ist etwa das bloße Herstellen gefälschter pornografischer Aufnahmen hierzulande nicht strafbar. 
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.