
Bundesjustizministerin Hubig präsentierte in Berlin einen Gesetzentwurf, nach dem Bilder oder Videos, die die Intimsphäre verletzen, verboten werden sollen - unabhängig davon, ob sie echt oder gefälscht sind. Meist sind Frauen Opfer dieser Form digitaler Gewalt. Teil des Problems sind auch mit KI hergestellte so genannte Deep Fakes.
Durch die neuen oder angepassten Strafrechtsbestände drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis.
Die Beratungsstelle "Hate Aid" begrüßte die geplante Strafbarkeit der Herstellung von Deepfakes als entscheidenden Fortschritt. Der Deutsche Richterbund bezeichnete das Vorhaben als überfällig, mahnte jedoch, dass zur Durchsetzung mehr Personal in Justiz und Strafverfolgung nötig seien.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
