Hitzewelle
Mehrere Badetote: DLRG warnt vor Gefahren beim Schwimmen

Inmitten der Hitzewelle hat die DLRG allein von Freitag bis Sonntag mindestens sechs tödliche Badeunfälle erfasst. Die Befürchtung, dass es wieder zu vielen tödlichen Unfällen komme, habe sich leider bestätigt, sagte ein Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Weitere Fälle könnten noch nachgemeldet werden.

    Rettungs-Schwimmer von der DLRG bewachen einen Strand
    Rettungs-Schwimmer von der DLRG bewachen einen Strand (picture alliance/dpa)
    Ums Leben kamen den DLRG-Angaben zufolge überwiegend junge Männer: ein 22-Jähriger im Tegernsee und ein 24-Jähriger in einem See im Landkreis Coburg in Bayern, ein 16-Jähriger im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen und ein 53-Jähriger in einem Baggersee in Kleve in Nordrhein-Westfalen, ein 23-Jähriger im Epplesee in Baden-Württemberg sowie ein 29-Jähriger im Wandlitzsee in Brandenburg. Hinzu kommen mehrere Vermisste. So wurde nach drei Männern, die im hessischen Biblis im Rhein gebadet hatten, gesucht. Im rheinland-pfälzischen Altrip wurde ein Schwimmer, der in einem Weiher unterging, vermisst. 
    Bereits am Donnerstag waren den Erkenntnissen der DLRG zufolge drei Menschen tödlich verunglückt. Die Lebensretter hatten bereits vergangene Woche dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen.
    Die DLRG empfiehlt, bewachte Badestellen aufzusuchen und nicht alleine schwimmen zu gehen. Außerdem solle man nicht überhitzt ins Wasser springen, sondern sich vorher abkühlen.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.