Spanien
Mehrere Todesopfer des Waldbrands in Andalusien identifiziert - fünf Ausländer darunter

Nach dem folgenschweren Waldbrand in der spanischen Region Andalusien sind dort sechs der insgesamt 13 Todesopfer identifiziert worden.

    Das Bild zeigt ein intaktes Haus auf einem Hügel, der vollständig verbrannt ist.
    Verbrannte Erde nach dem Waldbrand in Andalusien - das Haus konnte gerettet werden. (IMAGO / Europa Press / Francisco J. Olmo)
    Wie die zuständige Behörde mitteilte, handelt es sich um drei Briten, eine Französin, einen Belgier und einen Spanier. Zuvor war bereits eine Britin ihren Verletzungen erlegen. Das Feuer war am vergangenen Donnerstag in der Nähe der Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almeria ausgebrochen und konnte bislang nicht gelöscht werden.
    In Frankreich kämpfen derzeit Einsatzkräfte unter anderem mit Löschflugzeugen gegen ein Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris. Dort sind laut den Behörden bereits 800 Hektar abgebrannt, etwa ein Fünftel der Gesamtfläche.
    In Brandenburg brach ein Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog aus. Nach Angaben der Feuerwehr brennt eine Fläche von derzeit 2,4 Hektar. Auch im Müritz-Nationalpark breitet sich nach Behördenangaben ein Brand auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern aus. Mehrere Orte wurden geräumt. In dem Brandgebiet befindet sich Munition; ein spezieller Bergungsdienst ist im Einsatz.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.