Syrien
Mehrere Tote nach Gefechten im Osten

Im Osten Syriens hat es erneut Gefechte gegeben.

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    Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, dass dabei mindestens neun Menschen getötet wurden. Es soll sich um regimetreue Stammeskämpfer handeln, die in der Region gegen die Syrischen Demokratischen Kräfte kämpfen. Diese werden von den Kurdenmilizen angeführt und sind mit den USA verbündet. In der der östlichen Provinz Dair as-Saur nahe der irakischen Grenze kommt es bereits seit der vergangener Woche zu Kämpfen. Die oppositionelle Beobachtungsstelle hat ihren Sitz in Großbritannien und stützt ihre Angaben auf Quellen in Syrien.
    Der Konflikt in Syrien hatte 2011 mit Protesten gegen die Regierung begonnen, die dagegen mit Gewalt vorging. Heute ist die Kontrolle über das Land geteilt. Die Führung unter Staatschef Assad kontrolliert etwa zwei Drittel des Landes, die Opposition den Nordwesten. Eine politische Lösung ist bislang nicht in Sicht.
    Diese Nachricht wurde am 12.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.