
Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sichern sich lediglich sieben Prozent nicht für die Zeit im Ruhestand ab. Vielmehr nutzten fast alle mindestens eine Form der Altersvorsorge, während zwei Drittel auch mehrere Vorsorgeformen kombinierten. Weiter hieß es vom DIW, die Ergebnisse widerlegten ein gängiges Bild von "pauschal schutzbedürftigen Selbständigen", die später flächendeckend in die Grundsicherung fielen. Die Untersuchung basiert den Angaben zufolge auf einer repräsentativen Befragung von 2.000 Selbständigen.
Die Autoren plädieren für eine gezielte Pflichtversicherung nur für jene Gruppe, die keine Vorsorge betreibt. Bei geringem Einkommen solle es zudem staatliche Zuschüsse geben.
Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
