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StartseiteSport am Wochenende"Mein Rekord gehört nicht der IAAF"11.03.2012

"Mein Rekord gehört nicht der IAAF"

Dopinggeschädigter Krieger fordert Streichung aus Leichtathletik-Rekordlisten

Andreas Krieger ist staatliche anerkanntes Dopingopfer. Wie er selbst lieber formuliert, ein Dopinggeschädigter, der in der U20-Weltrekordliste des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF noch als Heidi Krieger geführt wird, die 1984 die Kugel auf 20m 51 wuchtete, dank Anabolika und Testosterongaben im DDR-Staatsdoping. Darauf führt Andreas Krieger auch die Vermännlichung seines Körpers zurück, aus Heidi wurde Andreas Krieger.

Andreas Krieger im Gespräch mit Astrid Rawohl

Andreas Krieger, Dopinggeschädigter des DDR-Leistungssports (picture alliance / dpa)
Andreas Krieger, Dopinggeschädigter des DDR-Leistungssports (picture alliance / dpa)

Derzeit kämpft der 46-jährige darum, seinen dopingverseuchten Rekord und seinen Namen aus der Rekordliste des Leichtathletik-Weltverbandes streichen zu lassen. Mit wenig Erfolg und wenig Unterstützung seitens des Deutschen Leichtathletik Verbandes. Für Andreas Krieger ist dabei nicht nachvollziehbar, wie ein Sportverband glaubwürdig im Anti-Doping-Kampf dastehen möchte, der mit dopingverseuchten Rekorden wirbt und so Jugendliche schlimmstenfalls auch zu Leistungsmanipulationen verleiten könnte.



Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 11. September 2012 als Audio-on-demand abrufen.

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