Forschung Aktuell

Dienstag, 27. September 2005

Ozeanologie Ein Satellit erspäht milchiges Meeresleuchten.

Die ersten Berichte von Seefahrern sind aus dem 17. Jahrhundert überliefert: die See habe sich in ein milchig-weiß leuchtendes Feld verwandelt. Das Phänomen – meist als Seemannsgarn abgetan – haben Meeresforscher aus Monterey in Kalifornien jetzt erstmals auf Satellitenaufnahmen identifiziert. Drei Nächte hindurch habe eine Fläche von mehr als 15.000 Quadratkilometern – das entspricht in etwa der Größe Sachsens – milchig trüb geleuchtet, berichten die Forscher im Fachblatt PNAS. Sie vermuten, dass Bakterien, die in Algenteppichen leben, das weiße Glimmen erzeugten. Die Ursache für das nächtliche Meeresleuchten könne allerdings nur mit Hilfe von Wasserproben vollständig aufgeklärt werden, so die Forscher. Quelle: PNAS Band 102, Nr. 40, S 14181

(Quelle: mawi)

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