Rom
Meloni erreicht bei Wahlrechtsreform nicht alle Stimmen ihrer Koalition im Parlament

Italiens Ministerpräsidentin Meloni hat in einer wichtigen Parlamentsentscheidung die Mehrheit ihrer Regierungskoalition verfehlt.

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Parlament
    Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Parlament (Archivbild) (picture alliance / dpa / IPA via ZUMA Press / Marco Iacobucci)
    Die Abgeordneten lehnten einen zentralen Änderungsantrag zur Wahlrechtsreform ab, obwohl Meloni die Zusage ihrer Bündnispartner hatte, den Antrag zu unterstützen. Am Ende stand es 188 zu 187 Stimmen gegen die Gesetzesänderung. Es müssen sich also Parlamentarier aus dem Regierungslager nicht an die Absprache gehalten haben.
    Abgeordnete aus den Reihen der Opposition im italienischen Parlament hielten Meloni vor, ihre Mehrheit nicht mehr unter Kontrolle zu haben.
    Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.