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Gedenkfeiern
Menschen in Konzentrationslagern Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück wurden vor 79 Jahren befreit

An mehreren Orten in Thüringen und Brandenburg wird heute an die Befreiung der Menschen aus den Konzentrationslagern Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück vor 79 Jahren erinnert. Zu den Gedenkfeiern werden mehrere Überlebende der nationalsozialistischen Verbrechen erwartet.

    Das Lagertor der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald
    Die Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald (picture alliance / dpa / Daniel Schäfer)
    In der Gedenkstätte Ravensbrück will zudem Brandenburgs Ministerpräsident Woidke sprechen, in Buchenwald wird Thüringens Ministerpräsident Ramelow erwartet. In den drei Konzentrationslagern waren während der nationalsozialistischen Diktatur mehr als 600.000 Menschen inhaftiert. Zehntausende von ihnen starben an den Haftbedingungen oder wurden ermordet.
    Als erstes war das Konzentrationslager Buchenwald in der Nähe von Weimar befreit worden. US-amerikanische Truppen erreichten es am 11. April 1945. Buchenwald war damals das größte Lager auf deutschem Boden. Als die US-Soldaten dort eintrafen, befanden sich noch rund 21.000 Menschen in dem Lager. Etwa 28.000 weitere Häftlinge waren von der SS wenige Tage zuvor auf sogenannte Todesmärsche geschickt worden. Die Lager Sachsenhausen in der Nähe von Berlin und Ravensbrück in Brandenburg wurden kurze Zeit später von sowjetischen Truppen befreit.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.