Nach Massenprotesten
Menschenrechtsorganisation meldet über 4.500 verifizierte Todesopfer im Iran

Nach den Protesten im Iran ist die Zahl der Todesopfer laut Menschenrechtsorganisationen auf mehr als 4.500 gestiegen.

    Menschen versammeln sich während einer Protestaktion in Teheran und blockieren dabei eine Straße.
    Bei den landesweiten Protesten im Iran sind Tausende getötet worden. (picture alliance / SIPA / MAHSA / MEI)
    Das Netzwerk HRANA teilte weiter mit, 9.000 Todesfälle würden noch untersucht. Unter den Getöteten sollen auch Sicherheitskräfte sein. Bei den landesweiten Demonstrationen gegen das Regime waren Polizei und Militär mit Gewalt gegen die Teilnehmer vorgegangen.
    Nach der wochenlangen Blockade des Internets gelangen Berichte und Aufnahmen nur langsam ins Ausland. Die iranische Führung hat angekündigt, dass die Situation bis Ende der Woche wieder normalisiert sein werde.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.