Angespanntes Verhältnis
Merz äußert sich erneut kritisch gegenüber USA - Zweifel an Karriere- und Berufschancen in Amerika

Bundeskanzler Merz hat sich erneut kritisch gegenüber den USA gezeigt.

    Bundeskanzler Merz sitzt mit einem Mikrofon in der Hand auf der Bühne des Deutschen Katholikentags in Würzburg.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (picture alliance / Sven Hoppe)
    Auf dem Katholikentag in Würzburg äußerte er in einem Gespräch mit Jugendlichen Zweifel bezüglich der Berufs- und Karrierechancen in den Vereinigten Staaten. Merz sagte, er würde seinen Kindern nicht empfehlen, in die USA zu gehen. Ein Grund dafür sei, dass sich das gesellschaftliche Klima dort gewandelt habe. Der Kanzler fügte hinzu, er sei ein großer Bewunderer Amerikas, die Bewunderung nehme im Augenblick aber nicht zu.
    Ende April hatte Merz Kritik am Vorgehen der USA im Iran-Krieg geäußert und von Planlosigkeit gesprochen. US-Präsident Trump reagierte verärgert. Seitdem gilt das Verhältnis als angespannt. Die neue Aussage von Merz hat Trump bislang nicht aufgegriffen.
    Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.