
Dies könnte sich auf die Wirtschaft auswirken, sagte er in Berlin. SPD-Generalsekretär Klüssendorf forderte schärfere Regeln für Mineralölkonzerne anstelle von Staatshilfen wie etwa einem Tankrabatt. Es sei "entsetzlich", wie einzelne Konzerne in Krisenzeiten ihre Gewinne steigerten. Als mögliche Maßnahmen nannte Klüssendorf eine Begrenzung von Preisanpassungen auf einmal pro Tag oder ein Maximum für Preissteigerungen, wie es in anderen Ländern üblich sei.
Der Ölpreis stieg heute auf den höchsten Stand seit Juli 2022. Die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent kostete seit Kriegsbeginn vor gut einer Woche rund 50 Prozent mehr. Die EU-Kommission sieht trotz der hohen Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs weiter kein "unmittelbares" Risiko für die Versorgung in Europa. Die EU-Staaten hätten ausreichend Öl bevorratet, sagte eine Kommissionssprecherin in Brüssel.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
