
Bundeskanzler Merz sagte in Berlin, zwei deutsche Transportmaschinen vom Typ A400M seien auf dem Weg nach Jordanien, um dort ausgerüstet und aufgetankt zu werden. Merz äußerte sich nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. im Kanzleramt. Der CDU-Chef räumte ein, dass die so genannten "Airdrops" nur ein kleiner Beitrag zur Versorgung der Menschen im Gaza-Streifen seien. Der jordanische König erklärte, sie seien aber auch ein Mittel, um Druck auf die Regierung in Israel auszuüben.
Hilfsorganisationen sehen die sogenannte Luftbrücke kritisch und verlangen, dass die Versorgung im Gazastreifen am Boden ausgeweitet wird.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
