"Angriff auf die Gesellschaft"
Merz, Dobrindt und Wegner verurteilen Gewalttat bei Christopher Street Day in Berlin

Bundeskanzler Merz hat die Gewalttat beim Christopher Street Day verurteilt, bei der gestern Abend in Berlin eine Frau getötet und 16 Personen verletzt wurden.

    Einsatzkräfte der Polizei und Rettungskräfte stehen im Großen Tiergarten nach dem Abbruch des Christopher Street Day. Mit einem Fahrzeug wurden mehrere Menschen am Rande des CSD in Berlin angefahren und verletzt. Eine Person starb.
    Bundeskanzler Merz und Innenminister Dobrindt verurteilen die Gewalttat von Berlin beim CSD am Samstagabend. (dpa / Sebastian Gollnow)
    Merz teilte mit, das sei ein "Angriff auf unsere Gesellschaft", der aufgeklärt und mit aller Härte verfolgt werden müsse. Hunderttausende Menschen hätten friedlich beim Christopher Street Day gefeiert. Sie wollten, dass man gut und tolerant miteinander umgehe. Innenminister Dobrindt äußerte sich ähnlich und bot den Landesbehörden Unterstützung an. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner erklärte, Berlin sei die Stadt der Freiheit, und die Freiheit sei "aufs Schrecklichste" angegriffen worden. Merz, Dobrindt und Wegner betonten gleichermaßen, ihre Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.
    Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.