Bundestag
Merz erwägt nach AfD-Fällen schärfere Gesetze gegen Vetternwirtschaft

Bundeskanzler Merz erwägt als Konsequenz aus den Vetternwirtschaft-Vorwürfen gegen die AfD schärfere Gesetze. Auf die Frage, wie der Staat verhindern könne, dass sich Politiker an ihm bereicherten, sagte der CDU-Vorsitzende, er würde Deutschland eine gesetzliche Regelung gerne ersparen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz spricht auf dem Politischen Aschermittwoch der CDU Rheinland-Pfalz
    Bundeskanzler Friedrich Merz in Trier (picture alliance / dpa / Harald Tittel)
    Angesichts des Ausmaßes des Missbrauchs werde man aber möglicherweise nicht darum herumkommen. Merz äußerte sich im Gespräch mit den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft und der "Rheinpfalz".
    Zuvor hatten Politiker aus SPD und CDU eine Verschärfung des Abgeordnetengesetzes angeregt, um Vetternwirtschaft zu unterbinden. Die AfD steht in der Kritik, weil einige Abgeordnete Familienangehörige von anderen AfD-Politikern als Mitarbeiter beschäftigen.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.