Altersvorsorge
Merz fordert Einschnitte bei gesetzlicher Rentenversicherung - SPD weist Vorstoß zurück

Bundeskanzler Merz hat ein grundlegendes Umdenken bei der Altersvorsorge gefordert.

    Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Jahresempfang 75 Jahre Bundesverband deutscher Banken e.V. und gestikuliert.
    Bundeskanzler Merz (CDU) spricht beim Jahresempfang 75 Jahre Bundesverband deutscher Banken e.V.. (Kay Nietfeld / dpa)
    Die gesetzliche Rentenversicherung werde allenfalls noch eine Basisabsicherung sein, sagte der CDU-Vorsitzende gestern Abend beim Empfang zum 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands. Um auf Dauer den Lebensstandard zu sichern, werde sie nicht ausreichen. Jeder müsse künftig in weit größerem Umfang in die betriebliche oder private Altersvorsorge investieren.
    Die Forderungen stießen beim Koalitionspartner SPD auf Kritik. Der Parlamentsgeschäftsführer der Sozialdemokraten, Wiese, sagte RTL und ntv, auf die gesetzliche Rente müsse man sich verlassen können. Viele hätten in die Rentenversicherung eingezahlt, was sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit erwirtschaftet hätten.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.