
Möglich sei auch eine Verschiebung des EU-Handelssystem ETS2 für CO2-Zertifikate, das im Januar 2027 starten soll. Gleichzeitig ging Merz auch auf den Vorschlag von Frankreichs Präsident Macron eine, die Beschaffung strategischer Güter zu einem bestimmten Teil innerhalb Europas abzuwickeln, um europäische Firmen zu schützen. Merz sagte, dies reiche allein nicht aus. Eine solche Quote solle auch Produkte umfassen, die etwa Handelspartner der EU mit europäischen Firmen produzierten. Der Bundeskanzler betonte, Europa müsse harte Entscheidungen treffen, um dem wirtschaftichen Abstieg zu entgehen.
Das Treffen in Antwerpen findet im Vorfeld eines informellen EU-Gipfels statt, bei dem die 27 Staats- und Regierungschefs morgen in Belgien über die Industriepolitik der EU beraten werden.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
