CDU-Präsidiumssitzung
Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

In Deutschland ist jüdisches Leben aus Sicht von Bundeskanzler Merz so bedroht wie lange nicht mehr.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt Schüler in der jüdischen Chabad Gemeinde Berlin auf dem Pears Campus, die von hinten zu sehen sind.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt Schüler in der jüdischen Chabad Gemeinde Berlin. (Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa)
    Die Zahl der antisemitischen Straftaten und Schmierereien steige stark, sagte Merz vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in der Chabad Synagoge in Berlin-Wilmersdorf. Jüdisches Leben gehöre zu Deutschland, hob der Kanzler hervor. Die CDU stehe ohne Einschränkung hinter den Jüdinnen und Juden, die hierzulande leben. Es gebe eine historische Verpflichtung, jüdisches Leben in Deutschland zu schützen.
    Die Zahl antisemitischer Straftaten war in den vergangenen Jahren stark gestiegen, insbesondere nach dem Angriff der Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Gaza-Krieg.
    Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.