Zweitägiger Besuch
Merz kehrt mit "tiefen Eindrücken" aus China zurück

Bundeskanzler Merz sieht zum Abschluss seines zweitägigen China-Besuchs eine "gute Kooperation" mit dem Land, aber auch Herausforderungen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz spricht Siemens Energy in Hangzhou, China.
    Bundeskanzler Merz bei Siemens Energy in China (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Andres Martinez Casares)
    Die Bundesregierung werde mit Peking aber auch weiterhin über schwierige Themen in den beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen sprechen, kündigte Merz an. Als Beispiel nannte der CDU-Vorsitzende chinesische Überkapazitäten, die in einigen Bereichen zu einer Schwemme von Billigprodukten in Europa geführt hätten. Merz fügte hinzu, er werde Wirtschaftsministerin Reiche bitten, einen Folgebesuch in China zu machen. Der Bundeskanzler besichtigte am Abschlusstag seiner Reise Unternehmen in der Stadt Hangzhou. Sie gilt als Technologie-Metropole Chinas. Er besuchte ein Werk für Hochspannungs-Schaltanlagen von Siemens Energy und den Roboter-Hersteller Unitree. Die mit Künstlicher Intelligenz trainierten Geräte führten Merz einen Boxkampf vor.
    An seinem ersten Besuchstag gestern hatte der Kanzler den Schwerpunkt auf politische Gespräche gelegt. Nach Treffen mit Präsident Xi und Ministerpräsident Li in Peking hoben beide Seiten die "strategische Partnerschaft" Chinas und Deutschlands hervor.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.