
Die Bundesregierung werde mit Peking aber auch weiterhin über schwierige Themen in den beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen sprechen, kündigte Merz an. Als Beispiel nannte der CDU-Vorsitzende chinesische Überkapazitäten, die in einigen Bereichen zu einer Schwemme von Billigprodukten in Europa geführt hätten. Merz fügte hinzu, er werde Wirtschaftsministerin Reiche bitten, einen Folgebesuch in China zu machen. Der Bundeskanzler besichtigte am Abschlusstag seiner Reise Unternehmen in der Stadt Hangzhou, die als Technologie-Metropole Chinas gilt.
Die Grünen-Vorsitzende Brantner äußerte Kritik. Sie habe von Merz ein deutliches Pochen auf einen fairen Wettbewerb zwischen China und Deutschland vermisst, ebenso das Ansprechen von Menschenrechtsverbrechen, sagte Brantner dem Deutschlandfunk.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
