Transatlantische Verstimmung
Merz kritisiert Teile der US-Sicherheitsstrategie als inakzeptabel

Bundeskanzler Merz hat die Kritik an Europa in der neuen US-Sicherheitsstrategie zurückgewiesen.

    Mainz: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Rheinland-Pfalz.
    Bundeskanzler Merz in Rheinland-Pfalz (Thomas Frey / dpa / Thomas Frey)
    Manches darin sei nachvollziehbar, manches verständlich, und manches aus europäischer Sicht aber inakzeptabel, sagte Merz bei seinem Antrittsbesuch im rheinland-pfälzischen Mainz. Er sehe keine Notwendigkeit dafür, dass die Amerikaner die Demokratie in Europa retten wollten. Wenn diese zu retten wäre, dann würde man dies alleine hinbekommen, betonte er. Außerdem bekräftigte Merz, dass Europa und Deutschland sicherheitspolitisch sehr viel unabhängiger werden müssten.
    Die USA untermauerten derweil ihre Kritik an Europa. Präsident Trump sagte, der Kontinent entwickele sich in eine schlechte Richtung. Die USA hatten kürzlich in ihrer neuen Sicherheitsstrategie von einem Verlust der Demokratie und Meinungsfreiheit in Europa gesprochen.
    Diese Nachricht wurde am 09.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.