Kind nach Leihmutterschaft
Merz kündigt Gespräche über Fall Spahn an - Rücktrittsforderungen aus der CDU

Das CDU-Präsidium will sich nach den Worten von Bundeskanzler Merz mit dem Fall Spahn und dessen Entscheidung für eine Leihmutterschaft befassen.

    Jens Spahn steht vor einer Wand mit dem Logo der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
    Jens Spahn (CDU) (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Merz sagte in Brühl, ihm sei bewusst, dass das Thema menschlich, juristisch und ethisch viele Menschen bewege. Es gebe in Deutschland zur Leihmutterschaft eine klare Rechtslage und er sehe nicht, dass Änderungen vorgenommen werden sollten. Über alles Weitere werde man auf der nächsten Präsidiumssitzung sprechen, sagte der CDU-Vorsitzende.
    Spahn sieht sich wegen der Umstände seiner Vaterschaft Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei ausgesetzt. Der CDU-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Peters, sagte der "Bild"-Zeitung, Spahn habe sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt. Auch die Schatzmeisterin der Frauen-Union, Rosin, legte dem 46-Jährigen den Rücktritt nahe.
    Diese Nachricht wurde am 17.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.