
Man könne es sich nicht erlauben, einzelne Vorhaben herauszunehmen oder abzulehnen, sagte der CDU-Vorsitzende nach der offiziellen Übergabe der Vorschläge in Berlin. Die Maßnahmen würden ineinander greifen. SPD-Fraktionschef Miersch sprach von einem ausbalancierten Vorschlag. Er warnte, wer an einer Stelle etwas verändern wolle, müsse wissen, dass es dann auch an anderen Stellen Veränderungen gebe. Dagegen betonte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig - ebenfalls SPD - die Vorschläge könnten nicht eins zu eins umgesetzt werden.
Die Empfehlungen sehen unter anderem vor, dass das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird und langsam steigen soll. Zudem soll das System durch eine staatliche kapitalgedeckte Vorsorge gestärkt werden.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
