
Gerichtet ist er an den Ratspräsidenten Costa, den Ratsvorsitzenden Christodoulides und die Kommissionspräsidentin von der Leyen. Die EU-Erweiterung sei eine geopolitische Notwendigkeit, betont Merz. Für eine rasche Beitrittperspektive der Westbalkanländer und der Republik Moldau schlägt Merz einen privilegierten Zugang zum Binnenmarkt, einen Beobachterstatus in Gremien und die schrittweise Einbindung in Entscheidungsprozesse vor. Zudem fordert er, alle Verhandlungskapitel für die Ukraine zu öffnen. Die Ukraine müsse schon vor dem Beitritt über eine "assoziierte Mitgliedschaft" an die EU gebunden werden. Merz wirbt hier für eine stärkere Beteiligung Kiews an den Institutionen sowie der Sicherheits- und Außenpolitik und für die Übernahme von EU-Recht in dem Land.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
