
Es müsse Verlass auf vereinbarte Regeln sein, sagte Merz vor dem Abflug am Abend in Berlin. Man müsse darüber reden, wie Überkapazitäten, Ausfuhrbeschränkungen und Zugangsrestriktionen Wettbewerb verzerrten und behinderten. Deutsche Unternehmen beklagen zunehmend Probleme mit dem größten Handelspartner der Bundesrepublik. Der Kanzler betonte zudem die wachsende geopolitische Bedeutung Chinas und forderte die Regierung auf, ihren Einfluss auf Russland zur Beendigung des Krieges in der Ukraine geltend zu machen.
Merz, der von einer Wirtschaftsdelegation begleitet wird, wird morgen in Peking mit militärischen Ehren von Ministerpräsident Li Qiang empfangen.
Vom Koalitionspartner SPD kommen Forderungen, die wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen beiden Ländern offen anzusprechen. Auch die Grünen verlangen, dass der Kanzler Klartext redet.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
