
Hintergrund sind die EU-Beitrittsverhandlungen und eine neue deutsch-französische Initiative, um den Prozess für die Länder des Westbalkans zu beschleunigen. Teilweise warten sie schon seit mehreren Jahrzehnten auf einen Beitritt. Deutschland und Frankreich sprechen sich in ihrem gemeinsamen Positionspapier für erste Integrationsschritte schon vor einer Vollmitgliedschaft aus, um in den Ländern Anreize für Reformen zu schaffen. Werden bestimmte Kriterien erfüllt, soll etwa ein privilegierter Zugang zum Binnenmarkt möglich sein - ebenso eine Entsendung von Beobachtern in EU-Institutionen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU sowie Albaniens, Bosnien-Herzegowinas, Kosovos, Montenegros, Nordmazedoniens und Serbiens treffen in der Stadt Tivat aufeinander.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
