
Die Partnerländer hätten gezeigt, dass sie in den großen Fragen handlungsfähig seien, sagte Merz. Als Beispiel nannte er die Ukraine. Kiew habe sich in seinem Abwehrkampf gegen Russland eine Position der Stärke erkämpft; es sei klar, dass Russland diesen Krieg militärisch nicht gewinnen könne, so Merz. Auch US-Präsident Trump habe er in den Gesprächen als kooperativ erlebt. Das könne, so wörtlich, erstmals eine Chance auf Frieden eröffnen.
Der Bundeskanzler betonte außerdem, er setze darauf, dass die Vereinbarung zur Beendigung der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran eingehalten werde - und auch für den Libanon gelte. Deutschland wolle dazu beitragen, den Konflikt beizulegen. Dazu könne gehören, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus mit militärischen Mitteln zu gewährleisten.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
