Truppenreduzierung der USA
Merz: Thema ist nicht neu

Bundeskanzler ​Merz sieht im angekündigten Abzug von US-Soldaten aus Deutschland keinen direkten Zusammenhang mit seiner Kritik an der Politik von US-Präsident Trump.

    US-Soldaten am Luftwaffenstützpunkt in Ramstein steigen in ein Flugzeug.
    US-Soldaten am Luftwaffenstützpunkt in Ramstein steigen in ein Flugzeug. (IMAGO / piemags)
    Das Thema Truppenrückzug sei nicht neu, es werde aber ein bisschen zugespitzt, sagte der CDU-Vorsitzende im ARD-Fernsehen. Es handele sich um ein Kontingent, das die vorherige US-Regierung auf Zeit stationiert habe und über dessen Abzug seit längerer Zeit gesprochen worden sei. Merz bekräftigte zugleich seine Kritik an der Iran-Strategie Washingtons und verteidigte auch seinen Satz, wonach der Iran die USA "gedemütigt" habe. Er müsse akzeptieren, dass der US-Präsident ⁠dazu eine andere Meinung habe. Das ändere aber nichts daran, dass die Vereinigten Staaten für Deutschland der ‌wichtigste NATO-Partner seien.
    Die USA hatten angekündigt, dass das Truppen-Kontingent in Deutschland um 5.000 Soldaten verringert werden soll. Gestern sagte Trump, er wolle weit mehr Soldaten abziehen. Zahlen nannte er nicht.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.