
Merz sagte in Berlin, vom Wahlausgang gehe ein sehr klares Zeichen gegen den Rechtspopulismus auf der ganzen Welt aus. Man werde gemeinsam für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa zusammenarbeiten. Eine Sprecherin des Außenministeriums erklärte, die Bundesregierung erwarte eine zügige Freigabe des 90-Milliarden-Euro-Kredits der EU an die Ukraine.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte mit Blick auf die Niederlage des bisherigen Regierungschefs Orbán, Ungarn sei auf seinen europäischen Weg zurückgekehrt. Politische Unterstützer Orbáns wie Russland sowie die Regierungen Tschechiens und der Slowakei bekundeten ihren Willen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Magyar.
Orbán war nach 16 Jahren an der Regierung abgewählt worden.
Magyars Partei Tisza wird im neuen ungarischen Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit stellen. Damit kann sie die Verfassung ändern und weitreichende Reformen anstoßen. Magyar kündigte an, sein Land wieder ein verlässlicher Partner in der NATO und der EU sein.
Magyars Partei Tisza wird im neuen ungarischen Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit stellen. Damit kann sie die Verfassung ändern und weitreichende Reformen anstoßen. Magyar kündigte an, sein Land wieder ein verlässlicher Partner in der NATO und der EU sein.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
