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Koalitionsausschuss
Merz und Mohamed Ali kritisieren Zustand der Ampel-Koalition

Die Dauer der Verhandlungen im Koalitionsausschuss von SPD, Grünen und FDP sorgt bei der Opposition für Unverständnis.

    Friedrich Merz (CDU), CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, gibt ein Pressestatement zu Beginn der Unionsfraktionssitzung im Bundestag.
    Unionsfraktionschef Merz sagt, es gebe offensichtlich eine Regierungskrise. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Unionsfraktionschef Merz sagte in Berlin, es gebe offensichtlich eine Regierungskrise. Die Bundesregierung könne sich in wesentlichen Fragen nicht mehr einigen. Nach so vielen Stunden ergebnisloser Beratungen sei kaum noch mit tragfähigen Lösungen zu rechnen. Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Mohamed Ali, warf der Regierung vor, den Ernst der Lage nicht zu erkennen. Viele Menschen hätten größte Schwierigkeiten, ihr normales Leben zu finanzieren.
    Der Koalitionsausschuss versucht seit dem Vormittag, in strittigen Punkten eine Einigung zu erzielen. Gestern waren die Verhandlungen nach 20 Stunden unterbrochen worden.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.