
Im Mittelpunkt seines Gesprächs mit Bundeskanzler Merz dürfte die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und der Wiederaufbau des in jahrelangem Bürgerkrieg zerstörten Landes stehen.
Im Januar war der Besuch wegen eines Gewaltausbruchs in Syrien verschoben worden.
Al-Scharaa war früher Anführer einer Islamistenmiliz, die Ende 2024 den Langzeitherrscher al-Assad stürzte. Heute sucht er mit seiner Regierung Anschluss an den Westen. In Berlin wird er auch von Bundespräsident Steinmeier empfangen und nimmt an einem Runden Tisch mit Unternehmern teil.
Es sind mehrere Demonstrationen gegen den Besuch angemeldet, Tausende Teilnehmer werden erwartet. Dem syrischen Übergangspräsidenten wird sein Umgang mit ethnischen und religiösen Minderheiten vorgeworfen.
Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
