Erbschaftsteuer
Merz weist SPD-Pläne zurück

Bundeskanzler Merz hat die Pläne der SPD zur Reform der Erbschaftsteuer zurückgewiesen.

    Halle (Saale): Sven Schulze (l, CDU), Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stehen beisammen auf einer Bühne.
    Neujahrsempfang der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt mit Bundeskanzler Merz (Sebastian Willnow / dpa / Sebastian Willnow)
    Beim Neujahrsempfang der Wirtschaft sagte Merz in Richtung des Koalitionspartners, die steuerpolitischen Vorschläge zum jetzigen Zeitpunkt führten zu "einer zusätzlichen Verunsicherung" in der Bevölkerung und bei mittelständischen Unternehmen. Die Bundesregierung solle stattdessen die für dieses Jahr erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer abwarten, erklärte der CDU-Chef in Halle.
    Die SPD will reiche Erben stärker besteuern. Für die Vererbung von Unternehmen ist ein neuer Freibetrag von fünf Millionen Euro vorgesehen, darüber sollen Steuern anfallen. Wirtschaftsverbände haben die Pläne scharf kritisiert.
    Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.