Schwarz-Rot
Merz will mit SPD weiter über Arbeitszeitgesetze verhandeln, Klingbeil verteidigt Krankschreibungs-Verschärfung

Bundeskanzler Merz hat weitere Verhandlungen mit der SPD über Arbeitszeitgesetze angekündigt.

    Lars Klingbeil und Friedrich Merz sitzen nebeneinander am Kabinettstisch im Bundeskanzleramt.
    Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) und Bundeskanzler Merz (CDU) (picture alliance / Ipon / Stefan Boness)
    Im ersten Teil habe man sich im Koalitionsausschuss zunächst auf eine Ausweitung der Sonntags-Öffnungszeiten für Bäckereien, Konditoreien und Bibliotheken verständigt, sagte der CDU-Vorsitzende dem ARD-Fernsehen. Zugleich betonte er, dass die Union ihre Forderung nach einer Flexibilisierung der ‌Arbeitszeiten nicht ⁠aufgegeben hat. Über diesen zweiten Teil werde man mit den Sozialdemokraten im Herbst sprechen. Konkret geht es darum, inwieweit eine tägliche Höchstarbeitszeit ⁠durch eine wöchentliche ersetzt werden könnte.
    Derweil wies der SPD-Kovorsitzende Klingbeil Kritik an der geplanten Pflicht zur Vorlage eines Arzt-Attests ab dem ersten Krankheitstag zurück. Mit diesem Kompromiss habe seine Partei die Einführung von unbezahlten Karenztagen verhindern können.

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    Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.