
Deutschland und Europa müssten offen sein für eine Zusammenarbeit mit neuen Partnern. Merz sprach etwa die EU-Freihandelsabkommen mit südamerikanischen Staaten und Indien an. Die europäische Wirtschaft müsse gegenüber den USA und China wieder wettbewerbsfähig sein. Dazu werde es in zwei Wochen einen EU-Sondergipfel geben. Die Gestaltungsfähigkeit hänge von der Wirtschaftskraft ab.
Mit Blick auf das Verhältnis zu den USA und Präsident Trump sagte Merz, dass man Partner und Verbündeter bleiben wolle, aber kein Untergebener. Geschlossenheit sei ein Machtfaktor in der Welt. In der Handelspolitik habe Europa Geschlossenheit gezeigt und sich von Zolldrohungen nicht einschüchtern lassen. Die NATO wolle man erhalten, sie sei auf beiden Seiten des Atlantiks die beste Gewähr für Freiheit, Frieden und Sicherheit.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
