
Eine 20-jährige Klägerin hatte den beiden Unternehmen vorgeworfen, sie als Kind absichtlich süchtig nach ihren Produkten gemacht zu haben. Dadurch habe sie schwere psychische Probleme bekommen. Der Konzern Meta betreibt unter anderem Instagram und Facebook, zum Google-Mutterkonzern Alphabet gehört unter anderem die Videoplattform Youtube. Die Jury sprach der Klägerin in Los Angeles Schadenersatz in Höhe von drei Millionen Dollar zu.
Meta und Google hatten in dem Prozess die Vorwürfe zurückgewiesen. Vor den Geschworenen wurde auch Meta-Chef Mark Zuckerberg befragt. Google kündigte an, in Berufung zu gehen. Das Urteil könnte wegweisende Wirkung für hunderte weitere Klagen ähnlicher Art haben.
Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
