Haushalt
Metall-Arbeitgeber fordern vom Bund milliardenschweres Sparpaket

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert die Bundesregierung zu einem milliardenschweren Sparpaket und massiven ‌Steuerentlastungen auf. ⁠

    Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall
    Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall (dpa / picture alliance / Sven Braun)
    Bundesfinanzminister Klingbeil müsse bis zu 50 Milliarden Euro einsparen, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Zander der "Bild"-Zeitung. Dabei müsse außer ⁠der Verteidigung alles auf ‌den Prüfstand, von sämtlichen Förderprogrammen zum Beispiel für Kommunen und Nichtregierungsorganisationen bis hin zu den Personalkosten. ​So müsse die Regierung hunderte Beamten-Stellen abbauen und auch bei der Bundesagentur für Arbeit bis zu 10.000 Stellen streichen, meinte Zander.
    Mit dem eingesparten Geld sollten Steuerentlastungen finanziert werden. Der Arbeitgebervertreter nannte Körperschaftssteuer, Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag. Außerdem forderte er, dass der Spitzensteuersatz erst später greifen solle.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.