New York
Metropolitan Opera: Stellenstreichungen und ein möglicher Verkauf von Chagall-Wandgemälden

Dass die Metropolitan Opera in New York Geldsorgen hat, ist schon länger bekannt. Jetzt streicht die Met mehr als 20 Stellen in der Verwaltung, verschiebt Produktionen und kürzt die Gehälter von Führungskräften um bis zu 15 Prozent.

    Menschen stehen im Dunklen vor einem Springbrunnen und blicken in die fünf hell erleuchteten, großen bogenförmigen Fenster des Metropolitan Opera House in New York City.
    Die Metropolitan Opera in New York sucht nach neuen Einnahmequellen. (imago / Imagebroker)
    Auch Musikdirektor Nézet-Séguin und Generaldirektor Gelb sind betroffen. Gelb begründete die Maßnahmen in der "New York Times" damit, dass sich eine Vereinbarung mit Saudi-Arabien verzögert; das Land sollte über acht Jahre hinweg rund 200 Millionen US-Dollar investieren. Gelb geht davon aus, dass das Abkommen zustande kommt, man warte aber auf Fortschritte.
    Das Opernhaus prüft derzeit weitere Einnahmequellen: Die vermehrte Vermietung für Popkonzerte und Musicals - und sogar zwei Kunstwerke von Marc Chagall könnten verkauft werden. Die meterhohen Wandgemälde aus dem Jahr 1966 müssten aber in der Met bleiben. Wer die rund 55 Millionen Dollar zahlt, soll lediglich eine Namenstafel bekommen.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.