
Die neue Handelsroute soll eine Alternative zum Panamakanal werden. Wirtschaftsminister Buenrostro veröffentlichte die ersten Ausschreibungen. Die Handelsroute ist eines der größten Projekte von Präsident López Obrador. Sie soll auch zur wirtschaftlichen Entwicklung des ärmeren Südens Mexikos beitragen. Der Plan stößt allerdings auch auf Widerstand von indigenen Völkern und Landwirten. Sie befürchten negative Auswirkungen auf ihren Lebensalltag.
In Mexiko haben sich zahlreiche Unternehmen angesiedelt, um ihre Waren zollfrei vor allem in die USA zu exportieren. Es gibt allein 2.000 Unternehmen mit deutschem Kapital wie VW und BMW. Die meisten Industriegebiete befinden sich derzeit im Norden und im Zentrum des Landes.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2023 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.