USA
Mexikos Präsidentin Sheinbaum kündigt nach tödlichem ICE-Einsatz rechtliche Schritte an - Proteste in Houston

Nach dem tödlichen Schuss eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf einen mexikanischen Staatsbürger hat Mexikos Präsidentin Sheinbaum rechtliche Schritte angekündigt.

    Viele Menschen mit Plakaten laufen protestierend durch die Straßen von Houston.
    In Houston protestieren viele Menschen gegen die Behörde ICE. (AP Photo / Mark Felix / Mark Felix)
    Mexiko könne die Misshandlung seiner Landsleute in den USA nicht zulassen, sagte Sheinbaum. Welche rechtlichen Maßnahmen die Regierung genau anstrebt, wurde nicht bekannt.
    Der Vorfall ereignete sich am Dienstag in der Stadt Houston. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums hatte der Mann in seinem Fahrzeug Anweisungen zum Anhalten ignoriert und versucht, den ICE-Beamten zu rammen. Dieser habe aus Notwehr geschossen. Angehörige und Menschenrechtsgruppen betonen, der Getötete habe sich auf dem Weg zur Arbeit befunden, sei nicht vorbestraft gewesen und lebe seit Jahrzehnten in den USA.
    In der Stadt im Bundesstaat Texas versammelten sich mehr als 1.500 Menschen, um gegen das Vorgehen der Behörde zu protestieren.
    Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.