
Die angeordnete Teilsperrung des Stadions bei einem Heimspiel wurde jedoch aufgehoben. Damit muss die FMF zwei Geldstrafen in Höhe von 60.000 bzw. 80.000 Schweizer Franken zahlen. Die Sanktionen gegen auf Vorfälle bei vier internationalen Freundschaftsspielen im Jahr 2024 zurück.
Das Antidiskriminierungssystem der FIFA hatte die homophoben Rufe während der Freundschaftsspiele gegen Bolivien, Uruguay und Brasilien im Sommer 2024 gemeldet. Zwei dieser Spiele wurden daraufhin unterbrochen.
FMF beruft sich auf Bekämpfung der Rufe
Die FMF begründete ihren Einspruch damit, dass sie seit 2015 erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung der homophoben Rufe investiert habe. Der CAS betonte, dass das Verhalten der Fans keine Einzelfälle sondern "kollektiv und weit verbreitet" sei. Der CAS erkannte aber die Anstrengungen der FMF an, gegen die Vorfälle vorzugehen.
Zuletzt startete der mexikanische Verband eine Kampagne, in der er die Fans aufforderte, die Rufe einzustellen. Mexiko ist neben den USA und Kanada Co-Gastgeber der WM.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
