
Midyatli sagte der dpa, aus ihrer Sicht stimme etwas mit der Politik nicht, wenn aktuell nicht einmal zwei Prozent Steuern auf Milliarden-Erbschaften des letzten Jahres anfielen. Immense Vermögen dürften nicht am Staat vorbei vererbt werden. Zugleich wies sie Kritik der Union an einer Reform der Erbschaftssteuer zurück. Mit der SPD werde niemand die eigenen vier Wände verlieren oder den Betrieb der Eltern aufgeben müssen.
Unionsfraktionsvize Müller sagte dagegen in der "Bild"-Zeitung, Ziel der SPD sei es Unternehmer stärker zu belasten. Das sei genau das Gegenteil dessen, was man jetzt brauche, damit die Wirtschaft in Fahrt komme. Müller fügte hinzu, er vertraue auf private Investoren und nicht auf den Staat.
Diese Nachricht wurde am 17.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
