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StartseiteSport am Wochenende"Ein großer Erfolg"04.08.2018

Mieke Kröger über EM-Bronze"Ein großer Erfolg"

Die Radsportlerin Mieke Kröger freut sich über EM-Bronze für sie und ihre Kolleginnen in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung auf der Bahn. Das neue Format der European Championships sei toll, sagte Kröger im Dlf - auch wenn sie von den anderen Wettbewerben nicht viel mitbekomme.

Mieke Kröger im Gespräch mit Marina Schweizer

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Die deutschen Bahnradfahrerinnen um Mieke Kröger holen am EM-Bronze in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung. (imago sportfotodienst)
Die deutschen Bahnradfahrerinnen um Mieke Kröger holen am 03.08.2018 EM-Bronze in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung. (imago sportfotodienst)
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Die European Championships finden in dieser Form zum ersten Mal statt, die neue Sportveranstaltung soll alle vier Jahre die bereits bestehenden kontinentalen Europameisterschaften zusammenbringen. "Ein tolles Format", so Mieke Kröger - auch wenn sie als Sportlerin nicht so viel von anderen Wettbewerben mitbekomme: "Man hat nicht wie bei Olympia ein Dorf, wo alle Sportler zusammen sind", erklärte Kröger - und man reise nur für seine eigenen Wettbewerbe an und ab. 

Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Charlotte Becker, Lisa Brennauer und Gudrun Strock holte Mieke Kröger am Freitag in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung Bronze - und damit die erste Medaille für die deutschen Bahnradsportler bei den European Championships. Noch dazu mit deutscher Rekordzeit. "Das ist ein großer Erfolg", sagte Mieke Kröger in der Sendung "Sport am Samstag".

"Große Anteilnahme an Kristinas Schicksal"

In Gedanken und Gesprächen sei sie derzeit oft bei ihrer Team-Kollegin Kristina Vogel, die sich bei einem Unfall schwer an der Wirbelsäule verletzt hat und deswegen nicht mit zur EM fahren konnte: "Die Anteilnahme an Kristinas Schicksal ist sehr groß", sagte Kröger. "Ich denke, jeder denkt an sie." 

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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