Karl Valentin
"Ein Fremder ist nicht immer ein Fremder.
Wieso?
Fremd ist der Fremde nur in der Fremde!"
"Ich heiße Oliver Moser und bin Projektleiter der Conmedia Migration."
Was hat man sich denn da drunter vorzustellen?
"Die Conmedia/Migration ist ein studentisches Projekt der Hochschule der Medien. 30 Studenten haben die Aufgabe bekommen, das Thema Migration multimedial umzusetzen. Wir ham das zweigeteilt, indem wir den Besucher durch einen multimedialen Parcours emotional auf die Podiumsdiskussion vorbereiten und mit der hochkarätigen Diskussion werden wir das Thema abschließen."
Wenn wir jetzt hier in diesen Parcours sagen Sie dazu reinkommen durch den Eingangsbereich der Hochschule der Medien in Stuttgart, was empfängt uns denn da als Erstes?
"Das Besondere ist eigentlich, dass wir den Besucher in die Lage versetzen, dass er selbst zum Immigranten wird. Also er wird hier erst fotografiert, bekommt einen Reisepass, wird gestempelt und immigriert quasi in diese Hochschule und wird in die Situation eines Migranten versetzt."
"Also, wenn man hier in das Gebäude kommt, dann ist das erstmal wie ein Flughafen aufgebaut, weil man ja auch immigriert quasi. Also wir reden hier von Terminals. Insgesamt sieben Terminals.
Terminal 1 ist z.B. Status Quo, wo wir dem Besucher erst Mal ein kurzes Update geben, wie ist die Lage mit ein paar statistischen Fakten."
Audioguide: Politiker
"Es ist nun mal ne Tatsache, da müssen sie einfach nur mal die Zahlen betrachten, das Deutschland längst ein Zuwanderungsland ist. Fakt ist, dass zwischen 1955 und 1999 mehr als 31 Millionen Menschen nach Deutschland zugezogen sind."
"Terminal vier ist Bildung. Da ham wir sehr tolle Graffiti. Wir stellen ein Klassenzimmer dar und ham eigentlich heraus gearbeitet, dass Sprache der Schlüssel zur Integration ist Und man hört auf den Audioguides sehr gut, welche Probleme unsere ausländischen Freunde mit der deutschen Sprache haben."
Audioguide:
"Deutsche Grammatik - kein Problem. Aber ein große Problem Artikel. In Türkei: Keine Artikel!"
"Jan Hellman, Sie sind hier der Pressesprecher dieses Projektes. Sie machen an der Hochschule der Medien - wenn sie so ein Projekt durchziehen - immer ne Mini-Firma auf."
"Genau. Also wir geben uns die Struktur eines Medienunternehmens, also den organisatorischen Aufbau. Jeder sucht sich die Rolle aus, die er gerne darin ausüben möchte, um auch so'n bisschen das Theoretisch erlernte in die Praxis dann umzusetzen.""
Und hier sind jetzt zwei Studiengänge aus dem Hause und noch Gäste dabei?
"Einmal der Studiengang Medienwirtschaft. Dann haben wir noch einen Aufbaustudiengang, einen so genannten Masterstudiengang Medienautor. Diese beiden Studiengänge machen das im Rahmen der HdM. Und dann haben wir uns Unterstützung genommen von der Filmhochschule in Ludwigsburg und da vom Studiengang Szenenbau."
"Terminal sieben zum Thema Integration machen wir den Besucher zum Bundestagsabgeordneten. Er kann im Bundestag - visualisiert durch den Bundesadler sehr schön - abstimmen, ob die Einführung eines islamischen Feiertages zur Integration beitragen würde, oder nicht. Also da kann man dann abstimmen. Dann schaun wir mal, was die Leute darüber so denken."
Audioguide:
"Ja typisch deutsch ist in allem ordentlich zu sein, pünktlich zu sein und sparsam zu sein."
""Also ich heiße Bahar Sen, bin die Moderatorin der Podiumsdiskussion. Wir haben sechs feste Zusagen. Darunter werden sein Cornelia Schmalz-Jacobsen, ehemalige Ausländerbeauftragte, Bischof Kohlwage - er wurde in die Zuwanderungskommission einberufen, dann den türkischstämmigen Schauspieler Fahri Ogün Yardim..."
Und was werden Sie die Politiker und die Gäste fragen?
"Was wir genaus sagen wollen oder fragen wollen, das möchte ich im Einzelnen noch gar nicht so stark verraten, aber es geht natürlich von schweren Themen, wie Ehrenmord hin zu Türkenkult im TV, also da ist eigentlich alles dabei."
Audioguide
"Und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?
Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist. Und zwar so lange, bis er sich nicht mehr fremd fühlt. Dann ist er kein Fremder mehr."
"Ein Fremder ist nicht immer ein Fremder.
Wieso?
Fremd ist der Fremde nur in der Fremde!"
"Ich heiße Oliver Moser und bin Projektleiter der Conmedia Migration."
Was hat man sich denn da drunter vorzustellen?
"Die Conmedia/Migration ist ein studentisches Projekt der Hochschule der Medien. 30 Studenten haben die Aufgabe bekommen, das Thema Migration multimedial umzusetzen. Wir ham das zweigeteilt, indem wir den Besucher durch einen multimedialen Parcours emotional auf die Podiumsdiskussion vorbereiten und mit der hochkarätigen Diskussion werden wir das Thema abschließen."
Wenn wir jetzt hier in diesen Parcours sagen Sie dazu reinkommen durch den Eingangsbereich der Hochschule der Medien in Stuttgart, was empfängt uns denn da als Erstes?
"Das Besondere ist eigentlich, dass wir den Besucher in die Lage versetzen, dass er selbst zum Immigranten wird. Also er wird hier erst fotografiert, bekommt einen Reisepass, wird gestempelt und immigriert quasi in diese Hochschule und wird in die Situation eines Migranten versetzt."
"Also, wenn man hier in das Gebäude kommt, dann ist das erstmal wie ein Flughafen aufgebaut, weil man ja auch immigriert quasi. Also wir reden hier von Terminals. Insgesamt sieben Terminals.
Terminal 1 ist z.B. Status Quo, wo wir dem Besucher erst Mal ein kurzes Update geben, wie ist die Lage mit ein paar statistischen Fakten."
Audioguide: Politiker
"Es ist nun mal ne Tatsache, da müssen sie einfach nur mal die Zahlen betrachten, das Deutschland längst ein Zuwanderungsland ist. Fakt ist, dass zwischen 1955 und 1999 mehr als 31 Millionen Menschen nach Deutschland zugezogen sind."
"Terminal vier ist Bildung. Da ham wir sehr tolle Graffiti. Wir stellen ein Klassenzimmer dar und ham eigentlich heraus gearbeitet, dass Sprache der Schlüssel zur Integration ist Und man hört auf den Audioguides sehr gut, welche Probleme unsere ausländischen Freunde mit der deutschen Sprache haben."
Audioguide:
"Deutsche Grammatik - kein Problem. Aber ein große Problem Artikel. In Türkei: Keine Artikel!"
"Jan Hellman, Sie sind hier der Pressesprecher dieses Projektes. Sie machen an der Hochschule der Medien - wenn sie so ein Projekt durchziehen - immer ne Mini-Firma auf."
"Genau. Also wir geben uns die Struktur eines Medienunternehmens, also den organisatorischen Aufbau. Jeder sucht sich die Rolle aus, die er gerne darin ausüben möchte, um auch so'n bisschen das Theoretisch erlernte in die Praxis dann umzusetzen.""
Und hier sind jetzt zwei Studiengänge aus dem Hause und noch Gäste dabei?
"Einmal der Studiengang Medienwirtschaft. Dann haben wir noch einen Aufbaustudiengang, einen so genannten Masterstudiengang Medienautor. Diese beiden Studiengänge machen das im Rahmen der HdM. Und dann haben wir uns Unterstützung genommen von der Filmhochschule in Ludwigsburg und da vom Studiengang Szenenbau."
"Terminal sieben zum Thema Integration machen wir den Besucher zum Bundestagsabgeordneten. Er kann im Bundestag - visualisiert durch den Bundesadler sehr schön - abstimmen, ob die Einführung eines islamischen Feiertages zur Integration beitragen würde, oder nicht. Also da kann man dann abstimmen. Dann schaun wir mal, was die Leute darüber so denken."
Audioguide:
"Ja typisch deutsch ist in allem ordentlich zu sein, pünktlich zu sein und sparsam zu sein."
""Also ich heiße Bahar Sen, bin die Moderatorin der Podiumsdiskussion. Wir haben sechs feste Zusagen. Darunter werden sein Cornelia Schmalz-Jacobsen, ehemalige Ausländerbeauftragte, Bischof Kohlwage - er wurde in die Zuwanderungskommission einberufen, dann den türkischstämmigen Schauspieler Fahri Ogün Yardim..."
Und was werden Sie die Politiker und die Gäste fragen?
"Was wir genaus sagen wollen oder fragen wollen, das möchte ich im Einzelnen noch gar nicht so stark verraten, aber es geht natürlich von schweren Themen, wie Ehrenmord hin zu Türkenkult im TV, also da ist eigentlich alles dabei."
Audioguide
"Und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?
Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist. Und zwar so lange, bis er sich nicht mehr fremd fühlt. Dann ist er kein Fremder mehr."