
Die Grenzen seien dicht und die sie bewachenden Soldaten hätten einen Schießbefehl, sagte Knaus im Deutschlandfunk. Es seien schlicht keine Wege nach Europa frei. Dass man die Menschen hier nicht ankommen sehe, bedeute aber nicht, dass es der Zivilbevölkerung im Iran gut gehe. Die Lage im Land sei katastrophal, was man auch an einer sich verstärkenden Binnenfluchtbewegung ablesen könne, erklärte Knaus.
Die Bundesregierung hatte gestern vor chaotischen Zuständen im Iran gewarnt. Ein Abgleiten des Landes in bürgerkriegsähnliche Zustände sei möglich. Infolgedessen rechnet die Koalition mit einer großen Zahl an Flüchtlingen aus der Islamischen Republik.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
