
Man wolle das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem - Geas - schnellstmöglich umsetzen, sagte Landesinnenminister Schuster in Dresden. Die Einrichtung ist bereits seit dem ersten Juli am Standort des bisherigen Landesausreisezentrums in Betrieb, allerdings ist dort noch niemand nach den neuen Regelungen untergebracht. Bis zu 400 Plätze stehen für Menschen zur Verfügung, für deren Asylverfahren ein anderes EU-Mitglied zuständig ist oder die bereits als Schutzberechtigte in einem anderen Mitgliedsstaat anerkannt wurden.
Geas ist seit Mitte Juni in Kraft. Ziel sind schnellere Asylverfahren, mehr Solidarität zwischen den EU-Ländern und perspektivisch auch Abschiebezentren in Drittstaaten.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
