Argentinien
Milei will Wirtschaft weiter deregulieren

Argentiniens Präsident Milei will die Wirtschaft weiter liberalisieren.

    Der argentinische Präsident Javier Milei im Kongress umringt von Menschen, einige halten Kameras.
    Javier Milei (Gustavo Garello / AP / dpa / Gustavo Garello)
    In einer Rede zur Lage der Nation kündigte der Staatschef Maßnahmen zur Deregulierung, eine Marktöffnung sowie Steuerreformen an. Zudem versprach er eine weiterhin restriktive Haushaltspolitik, um die Inflation im Zaum zu halten. 
    Milei nannte Argentinien ein natürliches Glied in der strategischen Wertschöpfungskette des Westens. Das Land verfüge über Mineralien, die der Westen benötige. Er hob außerdem die Gas- und Ölvorkommen hervor.
    Der Präsident attackierte während der Rede mehrfach regierungskritische Abgeordnete und lieferte sich zwischen seinen Ausführungen Wortgefechte mit der Opposition.
    Milei ist seit 2023 Präsident Argentiniens. Er hat mit Sparmaßnahmen den Staatshaushalt ausgeglichen und die Inflation gesenkt. Allerdings läuft die Wirtschaft weiterhin nur schleppend.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.