
Die 13köpfige Bundeswehr-Abordnung wird im Laufe des Tages in Nuuk erwartet. Auch Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Soldaten. Einige sind Berichten zufolge bereits eingetroffen. Bundesverteidigungsminister Pistorius wertete die Mission als Zeichen dafür, dass die europäischen NATO-Mitglieder zu ihren Verpflichtungen stünden. Im ZDF sagte der SPD-Politiker, sollte US-Präsident Trump seine Drohung wahrmachen und sich Grönland einverleiben, dann wäre das ein historisch einmaliger Vorgang, der mit Sicherheit Folgen für das Bündnis hätte.
Die US-Regierung zeigte sich von der Ankunft von Soldaten aus Nato-Staaten in Grönland unbeeindruckt. Sie glaube nicht, dass dies irgendeinen Einfluss auf das Ziel des Präsidenten habe, Grönland zu erwerben, sagte Regierungssprecherin Leavitt im Weißen Haus.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
