Jahresbilanz
Militärischer Abschirmdienst: Mehr Spionage und Extremismus

Der Militärische Abschirmdienst - MAD - sieht eine weiter zunehmende Bedrohung durch Spionage und Sabotage gegen die Bundeswehr.

    Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Eingang des Amtes für den Militärischen Abschirmdienst (MAD)
    Der MAD stuft die Bedrohung durch Sabotage und Spionage als hoch ein (Archivbild). (dpa/ Oliver Berg)
    Beides sei so präsent wie nie, heißt es im Bericht für das vergangene Jahr. Ausländische Nachrichtendienste nutzten alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, um Informationen zu erlangen, Einfluss auszuüben, Desinformation zu betreiben und die Interessen ihres Landes zu verfolgen. Laut dem MAD-Bericht sind Russland und China die Hauptakteure der gegen die Truppe gerichteten Spionage. Gerade die russischen Nachrichtendienste hätten erhebliches Interesse an Informationen, die einen taktischen Vorteil auf dem Gefechtsfeld bedeuten könnten.
    Diese Nachricht wurde am 09.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.